Lust-auf-Musik!

Regionalkongress des Bundesverbandes Musikunterricht in Sachsen

Samstag 14:00 Uhr

Schulpraktisches Klavierspiel 2

Peter vom Stein (Dresden)

Jazz-/Rock-/Pop-Piano


Die Teilnehmer des Workshops sollten Vorerfahrungen mit dem Spielen und Begleiten von Popsongs und Jazzstandards haben. Je nach Fähigkeiten und Wünschen der Teilnehmer wird der der Schwerpunkt des Workshops eher im Bereich Rock/Pop oder Jazz liegen. 

Zielgruppe: Klassen 5 - 12

Popchor für gleiche Stimmen

Karin Müller (Berlin)


An vielen Schulen ist die Zeit für die Chorprobe knapp bemessen und trotzdem soll ein Repertoire aufgebaut werden. Und häufig gibt es nur oder fast nur Mädchen im Chor. Deshalb geht es in diesem Kurs um Popmusik für gleiche Stimmen.
Vorgestellt werden ein- bis dreistimmige Popsongs, die vor allem für die Arbeit mit Mädchenchören gut geeignet sind – nicht zu komplex, eingängig, aktuell. Dabei geht es um das dazu passende Warmup, um Fragen der Gesangsstilistik, der Rhythmik und der Einstudierung. Auch auf die meist notwendige Begleitung wird eingegangen.
Der Workshop richtet sich an Kolleginnen und Kollegen, die auf der Suche nach neuem Material und/oder Ideen des Umgangs damit sind, die sich ausprobieren möchten oder wenig Erfahrung in der chorischen Arbeit mit Popsongs haben.

Zielgruppe: Klassen 5 - 12

Vocal & Body Percussion

Rainer Kotzian (Nürnberg)

Kreatives Gestalten mit Beatboxing & Co.


Vocal Percussion (z. B. Beatboxing) tritt oft in Verbindung mit Gesang, Klanggesten oder Tanz auf. Im Zentrum dieses Workshops stehen die Erarbeitung und kreative Anwendung von Grundtechniken, wobei der Prozess der Auswahl und Kombination musikalischer Bausteine besonderes Gewicht erhält. Das Experimentieren mit Improvisations- und Gestaltungsideen mit Körper und Stimme ermöglicht einen Einblick in die Anwendung der Vocal und Body Percussion in ausgewählten Musikstilen. Der Workshop stellt Bezüge zum Lehrwerk „Spielpläne“ her.

Eine Präsentation des Klett Verlages

Zielgruppe: Klassen 5 - 10

Rhythmus neu entdecken!

Samuel Beutler (Metelen)

Mit Händen und Fingern das ABC des Rhythmus lernen


Die Sprache des Rhythmus lernen: Mit Hilfe von 15 Rhythmusbausteinen, 3 Notationsformen und einer Grundübung – und natürlich mit viel Spaß! In diesem Workshop lernen alle Interessierten eine neue Methode, mit der man auf erstaunlich leichte, effiziente und gründliche Weise lernen kann Rhythmen zu üben und spielen, zu lesen und schreiben, mit Rhythmen zu improvisieren und per Gehör zu erkennen. Die musikalische Umsetzung der Rhythmen kann sich in vielerlei Formen gestalten: Trommeln, Bodypercussion, Beatboxen, Rhythmicals, Tanzen, Rappen, Scatten, uvm. In dem Workshop werden zahlreiche Anregungen gegeben, wie diese unterschiedlichen Formen im Unterricht erfolgreich umgesetzt werden können.

Zielgruppe: Klassen 5 - 9

Lieder für Klasse 5 bis 8

Friedrich Neumann (Berlin)

Poppiges und Traditionelles von einfach bis mehrstimmig


Ab Klasse 5 ändert sich der Musikgeschmack der Kinder. Es darf jetzt gern ein bisschen erwachsener sein, Kinderlieder und Kinderliedermacher sind weniger gefragt und Jungs stehen jetzt an der Schwelle zum Stimmbruch. Die Periode zwischen dem 5. und 8. Schuljahr stellt besondere Ansprüche an Liedauswahl und Schwierigkeitsgrad.
Wir wollen in diesem Workshop Lieder singen, die diesem Umstand Rechnung tragen und dabei Lehrenden und Lernenden Spaß machen. Dabei werden auch Warmups, Stimmübungen und Erarbeitungsmethoden berücksichtigt.

Zielgruppe: Klassen 5 - 8

Musikhören

Hans-Joachim Scheurlen (Bad Rappenau)


Die Vermittlung anspruchsvoller Hörbeispiele - insbesondere aus dem Bereich der sog. klassischen Musik - stellt angesichts der Allgegenwart akustischer Umweltverschmutzung eine gewaltige Herausforderung für jeden Musiklehrer dar. Die Veranstaltung möchte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern - auch und gerade den fachfremd unterrichtenden - praktikable Zugangsweisen zu ausgewählten Musikbeispielen aufzeigen.

Mit freundlicher Unterstützung des Mildenberger Verlages

Zielgruppe: Klassen 2 - 4

Lass es raus – probier es aus!

Cathleen Wiese (Leipzig)

Bewegungsimprovisation im Musikunterricht


Tanz und Bewegung spielen im heutigen Musikunterricht eine wichtige Rolle. Doch wie viel Spielraum für Kreativität und Spontanität haben die Schüler dabei wirklich? In diesem Workshop geht es um Bewegungsimprovisation - nicht nur als sinnvolle Ergänzung zu festen Choreografien, sondern auch als eigenständige Methode zum Erfahren von Musik und sozialen Prozessen. Die Teilnehmer lernen konkrete, praxiserprobte Unterrichtsideen kennen und diskutieren über Chancen und Grenzen der Bewegungsimprovisation.
(Bequeme Kleidung und Sport- oder Tanzschuhe empfohlen.)

Zielgruppe: Klassen 1 - 6

Trommeln mit Kids

Janice Höber & Richard Filz (Wien)


Frosch sagt „muh“, Kuh sagt „quak“, was für ein verrückter Tag! Mit lustigen Sprüchen und einfachen Merktexten führt das innovative Konzept von Trommeln mit Kids die 5- bis 10-jährigen spielerisch an Trommeln und Rhythmus heran. Die kleinen und großen Rhythmus- und Trommelspiele sorgen für leuchtende Kinderaugen, sind purer Bewegungs- und Rhythmusspaß, verbessern die motorischen Fähigkeiten, fördern die Sprach- und Sprechentwicklung und stärken das Wir-Gefühl in der (Trommel-)Gruppe.
Im Mittelpunkt des Aktivworkshops stehen abwechslungsreiche Sprach- und Rhythmusspiele, lustige Bewegungs- und Trommelkreisspiele sowie einfache Aufführungsstücke.

Mit freundlicher Unterstützung von Rhythm One©

Zielgruppe: Klassen 1 - 4

Sommer, Ferien, Hitzefrei!

Sandy Kurth (Leipzig)

Lieder, Rhythmusspiele und Tanzgeschichten rund um die warme Jahreszeit


Endlich etwas gegen das Sommerloch… Dieser praxisorientierte Workshop bietet eine ausgewogene Auswahl an verschiedenen musikalischen Ideen rund um den Sommer. Die Teilnehmer werden singen, tanzen und musizieren zu neuen und bekannten Liedern und dabei verschiedene Herangehensweisen ausprobieren.
Der Kurs bietet die Möglichkeit das eigene Repertoire zu erweitern und neue Impulse zu erhalten. Die Inhalte können direkt in der Schule ausprobiert werden.

Zielgruppe: Klassen 1 - 4

Singen ohne Noten

Jürgen Terhag (Köln)

Improvisierte Mehrstimmigkeit in Chor und Klassenverband


Beim Singen im Live-Arrangement wird eine Gruppe dazu befähigt, lediglich aus einer Textvorlage oder sogar völlig „papierlos“ interessante und abwechslungsreiche mehrstimmige Chorsätze zu entwickeln. Methodische und musikalische Grundsätze: Hoher Bewegungsanteil, maximale Singaktivität, große Flexibilität aller Chormitglieder, intensives Hören und verbesserte Intonation, schrittweise Entwicklung der Mehrstimmigkeit. Die für die Chorarbeit wichtigsten Aspekte des Live-Arrangements wie die „Improvisierte Mehrstimmigkeit“, die „Gruppe als akustisches Versteck“ und das „Zurechtsingen“ werden an Beispielsätzen erarbeitet.

Zielgruppe: Alle